Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sollte eine Schnur können bzw. was kann eine gute Schnur ?
Die Schnur soll zudem geschmeidig und glatt sein, um problemlos durch die Rutenringe zu gleiten und als Halter von Haken und Köder für den Fisch nicht spürbar sein darf.
Eine wohl kontrollierte Dehnung ist auch sehr wichtig, damit der Haken nicht ausschlitzt, und plötzliches Rucken beim Drill nicht bis in die Rolle voll durchschlägt. Bei zu hoher Dehnung geht dem Angler die Sensibilität der Schnur verloren und der Biss ist kaum spürbar oder der Anhieb misslingt wegen zu großer Distanz.

Das Wichtigste für den Angler ist die Tragkraft. Hier unterscheidet man zwischen linearer Festigkeit und Knotenfestigkeit. Angegeben wird auf dem Spulenetikett meist nur die lineare Tragkraft und nur in wenigen Fällen die praxisnähere Knotenfestigkeit, da diese vom verwendeten Knoten abhängt und höchst unterschiedlich ausfallen kann.
Leider lassen sich in letzter Zeit , aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdruckes, immer mehr Schnuranbieter dazu hinreißen ihre auf dem Etikett abgedruckten Tragkraftwerte um bis zu 60% und mehr zu übertreiben, welches schon fast als vorsätzlicher Betrug anzusehen ist.
Mit heutiger weltweit verfügbarer Technologie sind folgende Anhaltswerte bei monofilen Angelschnüren maximal zu erreichen:

Durchmesser in [mm]
0,10
0,16
0,20
0,25
0,30
0,40
0,50
Festigkeit in [kg]
1,2
2,7
4
6,2
8,5
14,5
22,0

Andere, höhere Tragkraftwerte gehören in das Reich der Phantasie bzw. sind mit äußerster Vorsicht anzusehen. Natürlich kann eine 0,20mm Schnur auch 5,0 oder 5,5kg Tragkraft besitzen, doch dann ist es beim Nachmessen des Durchmessers wohl keine Überraschung, wenn die gemessenen Stärke bei 0,25mm liegt.
“Geschwindelt” wird in dieser Branche nicht nur an vielen Ecken und Kanten, sondern auch mit sehr viel Einfallsreichtum.

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